Beatles-Biopic: Diese Hollywood-Stars verkörpern die Fab Four auf der Leinwand


Schon seit einiger Zeit ist bekannt, dass Sam Mendes die Geschichte der Beatles ins Kino bringen möchte. Nun enthüllte der Regisseur auf der CinemaCon 2025 die Besetzung des Biopics: Paul Mescal übernimmt die Rolle von Paul McCartney, Harris Dickinson spielt John Lennon, Barry Keoghan schlüpft in die Rolle von Ringo Starr und Joseph Quinn verkörpert George Harrison. Im Rahmen der Präsentation wurde zudem das erste offizielle Gruppenfoto der vier Hauptdarsteller veröffentlicht.

Vier Filme im April 2028: Was wir über das geplante Beatles-Biopic wissen
Die Beatles gelten als die größte Band der Musikgeschichte. Nicht ohne Grund: In ihrer knapp zehn Jahre währenden Karriere schufen die Fab Four mehr Hits, als viele Künstler in einem ganzen Leben. Kein Wunder also, dass Regisseur Sam Mendes sich nicht auf einen einzigen Film beschränken will. Stattdessen sind vier verschiedene Teile geplant – jeweils aus der Perspektive eines der vier Musiker. Offiziell trägt das Projekt den Titel: „The Beatles – A Four-Film Cinematic Event.“
Über sein Großprojekt sagte Mendes: „Wir brauchen spektakuläre Kinoereignisse, um die Menschen ins Kino zu locken. Ich bin gespannt darauf, die Vorstellung davon zu hinterfragen, was ein Kinobesuch bedeutet.“ Das Besondere an seinem Unterfangen: Alle vier Filme sollen im April 2028 veröffentlicht werden. Ob sie gleichzeitig oder gestaffelt erscheinen, ist jedoch noch ungewiss.
Beatles Biopic: Regisseur sichert sich volle Musikrechte
Sicher ist jedoch, dass Sam Mendes auf die Musik der Beatles zurückgreifen kann. Die Filme entstehen in Zusammenarbeit mit Apple Corps Ltd., dem offiziellen Unternehmen der Band, und verfügen somit über die vollständigen Musikrechte – keine Selbstverständlichkeit im Fall des Beatles-Katalogs. Zudem sicherte sich Mendes die Zustimmung der noch lebenden Bandmitglieder, Paul McCartney und Ringo Starr, sowie der Nachkommen von John Lennon und George Harrison.
Beatles-Biopic: Mit Star-Power auf den Spuren der Fab Four
Bei einem Biopic stehen Regisseure stets vor der Herausforderung, die richtige Besetzung für eine reale Person zu finden. Entweder setzen sie auf unbekannte Schauspieler, die äußerlich und stimmlich möglichst nah am Original sind, oder auf etablierte Stars mit Wiedererkennungswert. Sam Mendes, der neben „American Beauty“ (1999) auch die James-Bond-Filme „Skyfall“ (2012) und „Spectre“ (2015) inszenierte, wählte offenbar einen Mittelweg. Die jungen Darsteller weisen eine gewisse Ähnlichkeit zu den Beatles auf. Wie sie in den verschiedenen Phasen der Band – von den klassischen Pilzköpfen bis hin zu langen Hippie-Mähnen und Vollbärten – aussehen werden, bleibt abzuwarten.
Fest steht: Unbekannt sind sie keineswegs. Der Ire Paul Mescal, zuletzt in „Gladiator II“ (2024) zu sehen, war für seine Leistung im hochgelobten Drama „Aftersun“ (2022) bereits für einen Oscar nominiert. Sein Landsmann Barry Keoghan kann ebenfalls eine Oscar-Nominierung aufweisen – und zwar für seine Rolle im irischen Freundschafts-Drama „The Banshees of Inisherin“ (2022). Die Briten Harris Dickinson und Joseph Quinn sind ebenfalls große Namen im Geschäft: Dickinson spielte im Gewinner der Goldenen Palme 2022 „Triangle of Sadness“ und zuletzt an der Seite von Nicole Kidman in „Baby Girl“ (2024). Quinn hingegen wurde einem breiten Publikum durch seine Rolle in der Erfolgsserie „Stranger Things“ bekannt.