Dolmetscher im Ohr: So könnte Apples Live-Übersetzung für AirPods funktionieren


Es klingt wie im SciFi-Film: Ein Nutzer mit AirPods im Ohr kann sich mit einem Gesprächspartner in einer Fremdsprache unterhalten. Das iPhone erfasst das Gesagte, übersetzt es umgehend, und gibt es in der Muttersprache über die AirPods wieder – und umgekehrt über den Lautsprecher des iPhones. Eine bidirektionale Kommunikation, ohne ein Wort der jeweils anderen Sprache zu sprechen.
Technisch soll das Ganze auf Apples hauseigener Übersetzungs-App basieren, die bereits seit 2020 auf dem iPhone verfügbar ist. Doch mit iOS 19, das voraussichtlich im Herbst 2025 erscheinen wird, will der Konzern wohl die Funktion in die AirPods integrieren – und so die Barriere zwischen Sprachen, Kulturen und Kontinenten weiter senken.
Übersetzung via Airpods: Apple mit neuer Sprach-Revolution?
Damit könnte Apple den globalen Alltag revolutionieren – ob im Taxi in Tokio, beim Geschäftsmeeting in Madrid oder beim Flirt an der Strandbar in Rio. Die AirPods würden per Software-Update zum digitalen Dolmetscher, der stets bereitsteht – diskret, präzise und ohne störende App-Oberflächen.
Konkurrenten wie Google haben mit den Pixel Buds bereits ein ähnliches System auf dem Markt, doch Apple wäre Apple nicht, wenn nicht vor allem Design, Benutzerfreundlichkeit und Systemintegration im Fokus stünden. Noch ist unklar, welche Modelle das neue Feature unterstützen werden. Es gilt aber als sicher, dass mindestens die AirPods Pro und AirPods Max dazugehören, da sie über die notwendige Hardware-Power verfügen.
Für Vielreisende, Geschäftsleute und digitale Nomaden dürfte das neue Feature ein echter Gamechanger sein. Kommunikation ohne Sprachbarriere – direkt im Ohr.