22 Fakten, die jeder über Whisky wissen sollte
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Aus Wasser, Hefe und Getreide – also denselben Grundzutaten wie beim Bier. Als Getreide wird Gerste verwendet, zum Teil ergänzt durch andere Sorten wie Mais, Roggen oder Weizen.
Ganz genau weiß man das nicht – bis heute streiten sich darüber sehr ernsthaft Iren und Schotten. In Schottland will man bereits im 15. Jahrhundert Whisky gebrannt haben – mit dem heutigen Edeldestillat hatte der damalige Kräuterschnaps aber wohl noch wenig gemein. In Irland beruft man sich auf eine Brennlizenz aus dem Jahr 1608.
Damit er sich viele schöne Geschmacksnoten aus dem Holz holt – und dazu auch seine typische Farbe. Viele Brenner experimentieren mit Vorbelegungen, also Fässern, in denen zuvor andere Whiskys oder Weine reiften, das gibt zusätzliche spannende Aromen.
So bezeichnet der Kenner bestimmte Rauchnoten im Whisky. Sie entstehen, wenn feuchtes Gerstenmalz über einem Torffeuer getrocknet wird.
Alles eine Frage des Standpunkts: In Schottland und den meisten anderen zivilisierten Whisky-Nationen wird er ohne e geschrieben, in Irland und den USA mit.
Holen Sie sich zum Start keine Rauchbombe, sondern einen milden Whisky – beliebt ist zum Beispiel die Brennerei Glenmorangie, wir empfehlen auch gerne den eleganten „Auchentoshan Three Wood“, der in gleich drei verschiedenen Fässern reift.
Die meisten Kenner müssen da nicht lange überlegen: Schottland – hier gibt es mit Abstand die meisten Brennereien. Seit ungefähr zehn Jahren macht aber auch eine andere Inselnation von sich reden: Whiskys aus Japan fahren regelmäßig Bestwertungen ein, auch hier wird seit mindestens 100 Jahren auf hohem Niveau produziert. Irland, die USA und Kanada sind die anderen drei großen Whisky-Nationen.
Vielleicht das nächste große Ding nach dem Bourbon-Trend der vergangenen Jahre: Beheimatet ist der Rye-(also Roggen-)Whiskey vor allem in den USA, wo er zu mindestens 51 Prozent aus Roggen bestehen muss, was ihn besonders würzig macht – mittlerweile experimentieren Brenner auf der ganzen Welt mit dem Format.
Scotch kommt natürlich aus Schottland und muss mindestens drei Jahre im Fass aus Eichenholz lagern, Bourbon stammt fast ausschließlich aus den US-amerikanischen Bundesstaaten Kentucky und Tennessee und reift mindestens zwei Jahre im Fass. Die Schotten verwenden vor allem gemälzte Gerste, im Bourbon müssen mindestens 51 Prozent Mais stecken. Geschmacklich gibt es innerhalb beider Gruppen riesige Unterschiede, grundsätzlich schmeckt Bourbon etwas mehr nach Vanille, Karamell und Eichenholz.
Kann man! Auf Island gibt es anders als in Schottland keinen Torf, darum suchte man für den „Flóki Sheep Dung Smoked Reserve Single Malt“ eine alternative Energiequelle.
Nosing-Gläser, Longdrink-Gläser (für Highballs) und ein paar Tumbler.
Unter 20 Euro finden Sie eher Blends, also Verschnitte, die Sie vielleicht eher für Cocktails verwenden, als sie pur zu trinken. Zwischen 20 und 30 Euro gibt es bereits gute Einsteiger-Whiskys. Je älter die Abfüllung, ausgefeilter die Herstellung und größer der Name, desto teurer wird er – über 100 Euro müssen Sie aber nur ausgeben, wenn Sie Raritäten sammeln. Nach oben ist alles offen, eine Flasche des „Macallan 1926 Fine & Rare“ war 2019 seinem neuen Besitzer rund 1.500.000 Millionen Pfund wert.
Schadet sicher nicht: In den Highlands gibt’s sehr komplexe, starke Destillate, in den Lowlands schätzt man den weichen, floralen Geschmack, aus der Speyside kommen fruchtig-süße Whiskys, aus den Islands salzige und rauchige, von Islay sehr torfige und aus Campbeltown ruhig-weiche Vertreter. Je nach Brennerei sind die Unterschiede aber groß. Probieren Sie sich durch!
Merken Sie sich diese zwei:
Selbstverständlich – Genuss ist immer persönliche Geschmackssache. Allerdings können sich durch das Kühlen mit Eiswürfeln manche Aromen vielleicht nicht ganz so gut entfalten.
Ja, das bietet sich vor allem bei Fassabfüllungen mit Stärken von 50 bis 60 Volumenprozent an. Etwas Wasser öffnet das Aroma. Aber wirklich nur ein paar Tropfen!
Wie Sie belieben – zum Grillen empfehlen wir den australischen „Starward Left-Field“, der in Rotweinfässern ausgebaut wurde.
Stehend, dunkel, kühl und trocken.
Einen Old Fashioned: Zerstoßen Sie einen Zuckerwürfel im Rührglas mit 3 Spritzern Angostura Bitter und 6 cl Bourbon-Whiskey. Anschließend so lange verrühren, bis der Zucker aufgelöst ist. Danach Eis hinzugeben und weitere 20 Sekunden rühren. Durch ein Sieb in einen vorgekühlten Tumbler auf Eis abseihen. Orangenzeste darüber ausdrücken. Cheers!
Der „GlenAllachie 10 Years“, den die Jury der World Whiskies Awards dieses Jahr auszeichnete – und der um die 80 Euro kostet, also nicht viel für einen Spitzenwhisky.
Ganz einfach: Ihre Lieblingszigarre passt zu Ihrem Lieblingswhisky. Für den Start ein kleiner Tipp: Die Partagas Serie D4 ergänzt hervorragend pure Single Malts oder klassische Drinks (siehe Punkt 17).
Nö, nicht, wenn Sie ihn maßvoll genießen.