Gibt es bald staatlich finanzierte Pornofilme?

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Durch staatlich geförderter Pornos soll ein Gegengewicht zum kostenlosen Mainstream im Netz etabliert werden. Die Idee ist nicht völlig neu, ein vergleichbares Projekt gibt es bereits in Schweden. Dort wurde 2009 mit den sogenannten "Dirty Diaries“ eine feministische Pornosammlung vom staatlichen Schwedischen Filminstitut finanziert.
Laut Antrag der Jusos enthält ein feministischer Porno die folgenden Aspekte:
[Instagram Embed: https://www.instagram.com/p/BWLPTzZlIYd/]
Die Sexfilme sollen natürlich nicht nur zur Unterhaltung dienen, sondern eine aufklärende Funktion übernehmen.
Da gängige Pornos ohne Kosten und Schwierigkeiten jederzeit im Internet verfügbar sind, sollten auch feministische Filme leicht abrufbar sein. Im Antrag der werden dafür drei Möglichkeiten aufgeführt:
[Instagram Embed: https://www.instagram.com/p/BbPanmfF6-C/]
Eine Pionierin dieser Erotik-Gegenbewegung ist die schwedische Filmemacherin Erika Lust.
Im aktuellen Playboy spricht sie über ihre Arbeit: „Ich mache meine Filme für alle. Auch für Menschen, die nach einer Alternative zu Mainstream-Pornos suchen und Filme wollen, die beide Geschlechter und ihre Vorlieben, Bedürfnisse und Wünsche als sexuell Gleichgestellte berücksichtigen“.
Sollte der Antrag weiter verfolgt werden, könnten wir also schon bald Pornos auf den Kanälen von ARD und ZDF sehen.
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